Information über die Entsorgung von Styropor (Polystyrol) aus Bau- und Abbruchmaßnahmen

Bei der Produktion von Dämmstoffen aus Polystyrol für Gebäude wurde in der Vergangenheit das Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan, kurz HBCD eingesetzt. Dieses Flammschutzmittel sollte aufgrund der technischen Eigenschaft Brände verhindern oder verzögern und somit dem Gemeinwohl dienen.

Das Flammschutzmittel wird seit einiger Zeit als peristent organischer Schadstoff eingestuft und fällt damit unter die POP-Abfall-Überwachungs-Verordnung.

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass nahezu alle im Baubereich eingesetzten und bereits verbauten Polystyrol-Dämmstoffe über dem in der POP-Abfall-Überwachungs-Verordnung festgelegten Grenzwert von 1000 mg/kg liegen.

Ein detaillierter Nachweis von HBCD kann durch eine Analyse erfolgen. Dazu bieten wir ihnen gerne den erforderlichen Service über unseren akkreditierten Kooperationspartner an.

Für die Entsorgung der Abfälle ergeben sich in der Praxis nachfolgende Möglichkeiten:

Weitere Informationen zu persistenten organischen Schadstoffen (POP) finden sie u.a. auf der Homepage des Umweltbundesamtes.

Stand: 23.07.2020